Warum eine notarielle Vorsorge­voll­macht?

Der Bevollmächtigte muss seine Vollmacht nachweisen können. In einigen Fällen schreibt das Gesetz zwingend Schrift- oder sogar notarielle Form vor. Damit unzweifelhaft feststeht, dass der Betroffene die Vollmacht selbst unterschrieben hat, ist eine öffentliche Beglaubigung der Unterschrift notwendig.

Damit gibt der Notar die amtliche Bestätigung, dass die Unterschrift von einer bestimmten Person stammt und vor dem Notar persönlich vollzogen oder vor einem Notar anerkannt wurde. Das ist eine notariell beglaubigte Vollmacht. Bei der notariellen Beurkundung übernimmt der Notar auch die Fertigung des Entwurfs und kann zur Not auch als Zeuge dafür herangezogen werden, dass der Betroffene zur Zeit der Beurkundung wußte, was er unterschreibt. Weil ein Notar bei einer Beurkundung diese Gewähr übernimmt, kann es im Einzelfall erforderlich sein, dass ein ärztliches Attest dem Notar vorgelegt wird, um die Geschäftsfähigkeit des Beteiligten nachzuweisen.

Da es darauf ganz entscheidend ankommen kann, wenn der Betroffene nicht mehr ansprechbar ist, wählen viele Menschen die notariell beurkundete Vollmacht