Patien­ten­ver­fügung, Patien­ten­testa­ment

Mit einer Patien­ten­ver­fügung – auch Patien­ten­testa­ment genannt – kann der Betroffene die Ärzte anweisen, welche medizinischen Maßnahmen im Fall seiner Entscheidungsunfähigkeit durchgeführt oder unterlassen werden sollen.

Hierzu zählt z.B. der Wunsch des Betroffenen lebensverlängernde Maßnahmen in bestimmten Fällen zu unterlassen. Die medizinischen Vorgaben und Wünsche der betroffenen Person können in eine Patien­ten­ver­fügung eingearbeitet werden. Eine bestimmte Form sieht das Gesetz für eine Patien­ten­ver­fügung nicht vor.

Wer sicher gehen möchte, dass im Notfall keine Diskussionen darüber aufkommen, ob er selbst diese Patien­ten­ver­fügung unterschrieben hat, ob seine Unterschrift also echt ist, wird deshalb die notarielle Beglaubigung wählen. Dabei bestätigt der Notar, dass diese Unterschrift von dem Beteiligten persönlich vollzogen oder anerkannt worden ist und bescheinigt die Identität des Beteiligten.