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Kosten, Gebühren

 

Die Notarkosten sind von dem Gegenstandswert des Vertrages abhängig, nicht vom Arbeitsaufwand des Notars. Es gibt eine bundesweit einheitliche, gesetzlich festgelegte Gebührenstaffelung, die degressiv ist. D.h., je höher der Kaufpreis, desto verhältnismäßig geringer sind die Notargebühren.

Beispiel: Die Beurkundungskosten beim Kauf einer Eigentumswohnung (ohne Grundschuld) für 100.000 € belaufen sich auf 546,00 €, in der Regel, aber je nach Einzelfall auch unterschiedlich, kommen Vollzugs- und Betreuungsgebühren hinzu von jeweils 136,50 €. Hinzu kommen Auslagen und Umsatzsteuer.

Gebührenrechner der Bundesnotarkammer

Wer die Gebühren zahlt, vereinbaren die Beteiligten bei Vertraggschluss in der Urkunde. Wenn jedoch die Partei, die sich dazu gegenüber der anderen verpflichtet hat, nicht zahlen kann oder will, muss der Notar die ausstehenden Gebühren von der anderen Partei erheben. Dies nennt man gesamtschuldnerische Haftung der Beteiligten für die Gebühren. Auch dies ist gesetzlich verbindlich in dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotkG) geregelt.